Das Ferienhaus auf den Fotos sieht traumhaft aus, der Preis ist verlockend – und nach der Überweisung meldet sich niemand mehr. Fake-Inserate für Ferienwohnungen gehören zu den häufigsten Urlaubsbetrügereien. Mit ein paar einfachen Prüfschritten erkennen Sie unseriöse Angebote, bevor Ihr Geld weg ist.
So arbeiten die Betrüger
Typisch sind traumhafte Objekte zu auffällig günstigen Preisen. Die Betrüger drängen zur schnellen Buchung und bitten um Zahlung per Überweisung außerhalb der Plattform – oft ins Ausland. Die Fotos stammen häufig aus anderen Inseraten und lassen sich mit einer Bildersuche schnell entlarven.

Diese Warnzeichen sollten Sie kennen
- Der Preis liegt deutlich unter vergleichbaren Angeboten der Region.
- Sie sollen außerhalb der Plattform per Direktüberweisung zahlen.
- Der Anbieter macht Druck: „Nur noch heute verfügbar“.
- Die Adresse ist vage, es gibt keine Telefonnummer oder Bewertungen.
- Die Fotos tauchen bei einer Rückwärts-Bildersuche anderswo auf.

So buchen Sie sicher
Bleiben Sie mit Zahlung und Kommunikation immer auf der Buchungsplattform – dort greift der Käuferschutz. Zahlen Sie nach Möglichkeit per Kreditkarte oder über gesicherte Bezahldienste. Prüfen Sie Bewertungen und lassen Sie sich bei Zweifeln die Adresse über einen Kartendienst bestätigen.
Unser Tipp: Machen Sie vor jeder Buchung eine Rückwärts-Bildersuche der Objektfotos. Tauchen dieselben Bilder unter anderem Namen auf, ist das ein klares Alarmsignal.
Ein echtes Schnäppchen erkennt man an Transparenz, nicht an Zeitdruck. Wer ruhig prüft und auf der Plattform bleibt, startet entspannt und sicher in den Urlaub.